Einweihung von HoreKa am KIT

Supercomputer HoreKa am KIT (c) KIT

2021-07-30
Am 30. Juli 2021 wurde der neue Hochleistungsrechner des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) eingeweiht. Er zählt zu den fünfzehn schnellsten Rechnern in Europa. Auf der zweimal im Jahr erscheinenden Top-500-Liste der schnellsten Rechner der Welt belegt der Hochleistungsrechner Karlsruhe (HoreKa) Rang 52. Bei der Energieeffizienz landet er im internationalen Superrechner-Ranking sogar auf Platz 13. Hochleistungsrechner tragen in der Wissenschaft entscheidend dazu bei, schnelle Lösungen für unsere drängendsten Herausforderungen zu finden: Das gilt für in der Energie- und Klimaforschung genauso wie für die Forschung für die nachhaltige Mobilität, aber auch für die Materialwissenschaften und die Medizin.

Einen Einblick über die laufenden Forschungsarbeiten gaben bei der Einweihung.
Prof. Horst Hahn:
Aerosole, Viren und Nanopartikel, Cluster: Was können wir von Simulationen lernen?
(ab min 45:18 im folgenden YouTube Link) und
Prof. Corinna Hoose vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung:
Wolken in einer sich wandelnden Atmosphäre: Simulation mit ICON.
(ab Position 1:01:41 im folgenden YouTube Link).

https://www.youtube.com/watch?v=fQJRFWzMRy8

Zur Top500-Liste: top500.org

Nur ein Rechner, der es auf diese Liste schafft, gilt als echter Supercomputer. Um HoreKa auf der Liste platzieren zu können, musste die Rechenleistung mit einer speziellen Benchmark-Anwendung – dem sogenannten High Performance LINPACK – vermessen werden. Dabei lösen die Recheneinheiten ein fest definiertes Gleichungssystem, aus der dafür benötigen Zeit ergibt sich dann die Leistung.
Das Besondere: HoreKa ist ein Hybridsystem und besteht aus zwei Komponenten. „HoreKa-Green“ umfasst den Bereich mit den auf Grafikprozessoren (GPUs) basierenden Rechenbeschleunigern, „Horeka-Blue“ den Bereich mit handelsüblichen Standardprozessoren (CPUs). Die Beschleunigerprozessoren von NVIDIA erreichen bei bestimmten für die Wissenschaft sehr wichtigen Rechenoperationen, etwa dem Lösen von Gleichungssystemen oder der Simulation von Neuronalen Netzen in der Künstlichen Intelligenz, eine extrem hohe Leistung. Für andere Operationen sind hingegen die Standardprozessoren von Intel deutlich besser geeignet. Die Stärken beider Architekturen werden geschickt kombiniert, um so ein Maximum an Leistungsfähigkeit zu erreichen.

Gerhard Schimpf, the recipient of the ACM Presidential Award 2016, has a degree in Physics from the University of Karlsruhe. As a former IBM development manager and self-employed consultant for international companies, he has been active in ACM for over four decades. He was a leading supporter of ACM Europe, serving on the first ACM Europe Council in 2009. He was also instrumental in coordinating ACM’s spot as one of the founding organizations of the Heidelberg Laureates Forum. Gerhard Schimpf is a member of the German Chapter of the ACM (Chair 2008 – 2011) and a member of the Gesellschaft für Informatik. --oo-- Gerhard Schimpf, der 2016 mit dem ACM Presidential Award geehrt wurde, hat an der TH Karlsruhe Physik studiert. Als ehemaliger Manager bei IBM im Bereich Entwicklung und Forschung und als freiberuflicher Berater international tätiger Unternehmen ist er seit 40 Jahren in der ACM aktiv. Er war Gründungsmitglied des ACM Europe Councils und gehört zum Founders Club für das Heidelberg Laureate Forum, einem jährlichen Treffen von Preisträgern der Informatik und Mathematik mit Studenten. Gerhard Schimpf ist Mitglied des German Chapter of the ACM (Chairperson 2008 – 2011) und der Gesellschaft für Informatik.


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